Empfehlungen - Gewichtsreduktion

Gewichtsreduktion, wie und warum...

Warum?:

Wir befinden uns in einer Konsumgesellschaft, wo Wohlstand oberste Priorität hat. Was bedeutet für uns Wohlstand ?
Geld verdienen, Luxusgüter und ständig gutes Essen, leben wie im Schlaraffenland ?
Verdammt einfach ist es. Bedürfnisse werden ganz einfach online bestellt, Pizza wird frei Haus geliefert, zum Büro fährt uns ein schickes Auto und selbst dort fährt ein Fahrstuhl in alle Etagen und eine nette Angestellte bringt uns auf Wunsch Kaffee und Tee.
Dies ist alles wunderbar, jedoch leidet auf Dauer unsere Figur und Gesundheit darunter.

In unserer heutigen Gesellschaft hat jeder 2. Deutsche Übergewicht (Adipositas ), leiden immer mehr junge Leute unter Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus ), sind extrem viele Menschen Herzinfarkrisiken (KHK: koronare Herzkrankheit) und es leiden mittlerweile Kleinstkinder an Gefäßverkalkung (Arteriosklerose).

Schauen wir uns einfach mal eine normale mittelständige deutsche Familie an.
Er ist Versicherungsmakler und sie Hausfrau mit 3 Kindern.
Auf Grund gut laufender Geschäfte besitzt die Familie ein kleines Haus. Sie bringt täglich die Kinder in Schule und Kindergarten und erledigt den Haushalt und die Rechnungen, sorgt für den Einkauf und kümmert sich um den Garten. Anschließend werden von ihr die Kinder abgeholt, betreut und versorgt.
Nun beginnt sie eine gute Ehefrau zu sein. Die Kinder sind nun im Bett und sie bereitet für Ihren Mann das Abendessen vor.
Diese Frau ist Mitte 30, schlank und sehr gesund.Logisch, denn sie ist den ganzen Tag in Bewegung.
Gegen 19/ 20 Uhr kommt ihr Ehemann nach Hause. Gestresst und entnervt fliegt der Aktenkoffer in die Ecke und er lässt sich auf der Couch nieder. Er schaltet den Fernseher ein und wartet auf das Abendmahl.
12 Stunden quälte er sich neben der Büroarbeit, diversen Geschäftsessen und einigen Präsentationen mit anschließendem Dinner über den Arbeitstag. Das nun schon seit vielen Jahren. Am Wochenende versucht er durch Ruhe diesen Stress abzubauen.
Noch mehr körperliche Ruhe!!!
Er lebt mittlerweile nach dem Prinzip der 5 großen F´s.:
Feierabend, Filzlatschen, Fernseher, Flasche Bier und Fettansätze.
Jährlich lässt er sich neue Anzüge in größeren Konfektionsgrößen anfertigen, denn er leidet unter Übergewicht. Monatlich holt er sich bei seinem Hausarzt ein neues Rezept ab, denn er leidet unter Bluthochdruck.
Eine Familie, von vielen Millionen Betroffenen.

Energiebereitstellung im menschlichen Körper:

Der menschliche Körper ist für seine Funktionserhaltung auf Zufuhr chemischer Energie von außen angewiesen. Dies kann nur in Form von Nahrungsaufnahme geschehen.
Die 3 Hauptgruppen der chemischen Energiebereitsteller sind Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette.
Spurenelemente, Vitamine, Mineralstoffe und Wasser werden nicht in die Kalorieberechnung einbezogen.
Durch die Zufuhr chemischer Energie über die Nahrungsaufnahme, wird nun durch verschiedene Stoffwechselprozesse die chemische Energie in biologische Energie umgewandelt.
ATP ( Adenositriphosphat ), ist der einzige Energiespeicher im menschlichen Körper, welcher uns die Möglichkeit gibt, physikalische Bewegung und physikalische Arbeit zu verrichten. Der ATP Speicher ist ein sehr kleiner Energiespeicher, aber wie gesagt für uns als Mensch der einzige Speicher für den Energieabruf für Grundumsatz, Arbeitsumsatz und Leistungsumsatz. Der ATP Speicher wäre im Stande, auf Grund seiner geringen Größe ca. 15-20 Sekunden eine körperliche Arbeit verrichten zu lassen, danach wäre er komplett leer.

Insulin:

Süßer Sirup, anstelle von Blut, fließt durch unsere Adern. Zucker ohne Ende.
Kennen Sie das Gefühl, nach einer deftigen Mahlzeit Lust auf etwas Süßes zu verspüren? Dieses Gefühl ist die Achterbahnfahrt von Eurem Insulinspiegel.
Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse produziert, und ist hauptsächlich für Umbauprozesse und Aufbauprozesse im menschlichen Körper zuständig. Es hat speziell nach Belastungen die Aufgabe Eiweiße (Aminosäuren) und Kohlenhydrate (Glykogene) in der Muskulatur zu speichern.
Nahrungsmittel werden nach dem so genannten glykämischen Index eingeordnet.
Der glykämische Index besagt, wie schnell ein Kohlenhydrat in das Blut gelangt und wie schnell es den Insulinspiegel ansteigen lässt. Sinnvoll ist es, Nahrungsmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zu verwenden, um den Insulinanstieg im Rahmen zu halten. Permanentes Auf und Ab der Insulinwerte führen irgendwann im Körper zu einer Insulinresistenz. Folge: Diabetes Melitus ( Zuckerkrankheit ).
Insulinanstieg im Körper wird durch Zuckerzufuhr ( Kohlenhydrate ) verursacht.
Auf Grund der heutigen Ernährungssituation haben fast alle Deutschen Blut wie Sirup.
Ich spreche von süßem Blut, welches völlig überzuckert ist. Kohlenhydrate. Über die Dauer der Jahre sind sie ( zu viel zugeführt ) Killer in unserem Organismus.
Der Mensch ist, um es verständlich auszudrücken, aus Fleisch und Wasser gebaut. Etwa 70 bis 75 Prozent der menschlichen Sruktur werden aus Wasser gebildet.

Unsere Ahnen haben gejagt und gesammelt. Sie verzehrten also hauptsächlich Fleisch, Bestandteile ihres eigenen Körperbaus und sie sammelten Früchte und Kräuter, pflanzliche Eiweiße. Also verzehrten sie kaum Kohlenhydrate, was bedeutet, ihr Insulinspiegel blieb relativ konstant. Mit Beginn der Ackerbauerei begann erstmalig eine direkte Zufuhr von Kohlenhydraten in der Geschichte der Menschheit.
Ab der Gesellschaft der Ackerbauerei konnte man die Unterschiede zwischen körperlicher Beanspruchung und Nichtbeanspruchung deutlich feststellen.
Die Bauern auf dem Feld hatten eine solche körperliche Auslastung, das ihnen die neuartige Nahrungszufuhr (Kohlenhydrate ) keinerlei Probleme bereitete. Ihre tägliche Belastung war ein grandioser Verbrennungsmotor und die erhöhte Zufur von Kohlenhydraten ein guter Energielieferant.

Wie sagt man so schön: In Rom ist jeder Papst fett.

Nach Entdeckung des Anbaus von Getreide (Kohlenhydrate) konnte man zusehen wie faule oder reiche Menschen sich zur Fettleibigkeit entwickelten.
Schon in der Geschichte sehen wir Unterschiede zwischen Kriegern und Fürsten, Sklaven und Herren, Bauern und Gutsbesitzer.
Der Wohlstand und körperliche Nichtbeanspruchung zeichnen sich hier schon deutlich ab.

Wie?:

In der Gewichtsreduktion wird nach wie vor noch der BMI ( Body Mass Index ) als Richtlinie für das Idealgewicht benutzt. Der BMI zeigt uns eigentlich nur das Verhaltniss von Körpergröße zum Körpergewicht. Ich finde es Blödsinn, aus dem einfachen Grund, laut BMI wäre jeder Kraftsportler oder Bodybuilder übergewichtig ( adipös ).
Der beste Kritiker ist Euer Spiegel und Eure Lieblingsbekleidung.
Weiterhin bin ich Gegner jeglicher Diäten, welche mich zusätzlich noch Geld kosten. Sicherlich hat man Erfolge, aber auch dauerhaft ? 

1. überprüft Eure eigene Ernährung über einen Wochenplan von genau 7 Tagen. 7 Tage deshalb, da bei Vielen am Wochenende die Essgewohnheiten anders als in der Woche sind. Schreibt für Euch die gesammten 7 Tage alles genaustens auf, mit welchen Nahrungsmitteln Ihr Euch ernährt habt, zu welcher Zeit und in welchen Mengen. Wertet diese Dokumentation für Euch aus.
Fazit: Es ist bei Vielen festzustellen, das sie schon extrem wenig essen aber dennoch nicht weiter abnehmen. Dies ist ein Schutzmechanismus des menschlichen Körpers. Für den Körper ist eine Hugersnot eigetroffen, somit hat er angefangen alles zu speichern was er bekommt zur Vorbereitung auf eventuell noch schlechtere Zeiten.

2. Reduziert anteilmäßig in Euren Hauptmahlzeiten die Kohlenhydrate und schlechten Fette und erhöht die Eiweißzufuhr. Die Nahrungseiweiße sollten eine Kombination aus pflanzlichen und tierischen Eiweißen darstellen um eine möglichst hohe biologische Wertigkeit zu erzielen.
Fazit: Der Deutsche ernährt sich morgens mit Marmeladen oder Nutellabrötchen ( schlechte Kohlenhydrate und schlechte Fette ), mittags mit Spagetti Bolognese ( schlechte Kohlenhydrate und schlechte Fette ) und abends mit gutem Vollkornbrot mit Käse, Leberwurst usw. ( ausnahmsweise gute Kohlenhydrate jedoch schlechte Fette ).
Weiterhin ist der Anteil pro Mahlzeit an Kohlenhydraten und Eiweißen für eine figurbewußte Ernährung schlecht gewählt.
Ein Beispiel hierfür: Mittag 5 Kartoffel, ein winzig kleines Rindersteak und eine sehr kleine Portion Gemüse.
Verändert dieses Mengenverhältnis: Nur 2 Kartoffeln, ein großes Steak und eine große Portion frisches Gemüse.
Also: Morgens fahrt Ihr Euren Stoffwechsel mit frischem Obst, Müsli, Haferflocken, fettarmen Käse und Schinken oder Lachs hoch. Durch das Müsli, Obst und eventuell etwas Vollkorntoast ladet Ihr Energie von guten Kohlenhydraten.
Schon mittags beginnt Ihr die Kohlenhydrate extrem zu reduzieren. Benutzt Geflügelfleisch, Rindfleisch, Wild und Kaltwasserfisch in Kombination mit frischem Gemüse. Als Beilage etwas Wildkornreis.
Am Abend lasst Ihr die Kohlenhydrate ganz aus Eurer Ernährung weg.

3. Denkt mal darüber nach welche täglichen Wege ohne Auto machbar sind. Schafft Euch ein Fahrrad an, besucht regelmäßig eine Schwimmhalle oder werdet Mitglied in einem Fitnessclub.
Fazit: Mit sportlicher Aktivität erreicht Ihr neben einer guten Ernährung schneller Eure Wunschfigur.


4. Fett verbrennt Fett
Man bedenke das gewisse Fette nicht die Möglichkeit haben sich so einfach der körpereigenen Fettzelle anzuschließen. Die Resorbtion dieser Fettsäuren erfordert eine enorm hohe Energiebereitstellung des menschlichen Körpers, somit werden enorm große Resourcen an Energie im Körper verbraucht um den Abbau dieser Fette gewährleisten zu können. Für diese Energiebereitstellung wird speziell im Ruhezustand der Zugriff auf die körpereigenen Fettspeicher gewährleistet.
Fette liefern ca. 9,4 kcal pro Gramm Energie.
Eine essentielle (lebensnotwendige) Fettsäure ist Omega 3. Hauptsächlich vertreten ist diese Fettsäure im Kaltwasserfisch (Lachs, Seelachs, Hering, Makrele). Mann nennt Sie auch Lachsöl. Omega 3 wirkt sich positiv auf Gehirn, Immunsystem, Blut, Cholesterin (hebt das HDL an und hält das LDL in Schach; enorm wichtig bei erhöhter Eiweißzufuhr) aus und unterstützt unseren Fettstoffwechsel im Körper.
2 bis 3 mal wöchentlich sollte man Fisch auf der Speisekarte vertreten haben, jedoch kann durch diese Menge der Omega 3 Bedarf nicht gedeckt werden.
Fazit: Eine Supplementierung von Omega3 Fettsäuren ist ratsam. Weiterhin könnt Ihr als Nahrungsergänzer L-Carnitin benutzen oder gute Fatburner mit Innhaltsstoffen wie Koffein, Guarana, Grüntee Extrakt und Bitterorangen Extrakt.

Trainingsplanempfehlung für Fatburning, sportliche Diät im doppel 2er Split
Trainingstage in der Woche: Montag, Dienstag und Donnerstag, Freitag        
             
Erwärmung: 15 bis 20 Minuten Ergometer und 2 bis 3 Sätze der zu trainierenden Muskelgruppe mit steigender Last.  
             
  zu trainierende Übungen: Muskulatur: Serien: Wiederholungen: Anmerkung:
Montag:
und 1.KH Kniebeugen im Ausfallschritt Beine 3 Je Seite 15 bis 20 KH=Kurzhantel  
Donnerstag: 2. Sit up´s gerade Beine erhoben Bauch 3 mehr als 20 auf der Matte  
  3. 20 Minuten Cardio auf dem Crosstrainer Fettstoffwechseltraining Puls 65%-75% von max
4. KH fliegende Bewegung Brust 3 25 bis 30 KH=Kurzhantel  
  5. Latzug zur Brust mit breitem Griff Rücken 3 25 bis 30    
  6. 20 Minuten Cardio auf dem Crosstrainer Fettstoffwechsetraining Puls 65%-75% von max
7. Armbeugen am Kabelzug Bizeps 3 15 bis 20    
  8. Armstrecken am Kabelzug Trizeps 3 15 bis 20    
  9. 20 Minuten Cardio auf dem Crosstrainer Fettstoffwechseltraining Puls 65%-75% von max
Dienstag:
und 1. KH Kickback`s Trizeps 3 15 bis 20 KH=Kurzhantel  
Freitag: 2. KH Armbeugen wechselseitig Bizeps 3 15-20 KH=Kurzhantel  
  3. 20 Minuten Cardio auf dem Laufband Fettstoffwechseltraining Puls 65%-75% von max
4. Rudern horizontal an der Maschine Rücken 3 25 bis 30    
  5. Butterfly (Maschine) Brust 3 25 bis 30    
  6. 20 Minuten Cardio auf dem Laufband Fettstoffwechseltraining Puls 65%-75% von max
7. Crunch diagonal eingedreht Bauch 3 20 bis 25 auf der Matte  
  8. Kniebeugen an der Multipress Beine 3 15 bis 20 geschlossene Beinstellung  
  9. 20 Minuten Cardio auf dem Laufband Fettstoffwechseltraining Puls 65%-75% von max